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Vertretungsarzt – Die zweite Meinung

Heute möchten wir dich an einer Begebenheit teilhaben lassen, die sich Gestern beim Kinderarzt ereignete.

Vorher jedoch eine kleine Erklärung.

Unser Sohn wurde vor einigen Wochen krank. Ihn hatte es richtig erwischt. Husten, Schnupfen und Fieber. Das normale Krankheitsbild eines Kindes. Zusätzlich hatte er jedoch etwas trockene Haut und Hautrötungen am Rücken sowie den Beinen. Da wir ja Hunde besitzen, wollten wir uns sicher gehen, dass es nicht wegen den Hunden ist. Also nicht das sich eine Allergie gegen die Hunde (Hundehaare) entwickelt.

Unser Kinderarzt sagte dann, solange der Kleine sich nicht kratzt und es ihn nicht stört, ist es nicht schlimm. Einen Allergietest könnte man noch nicht machen, da sich das Immunsystem erstmal einstellen müsste und nicht aussagekräftig wäre.

Wir haben also Hustensaft und Zäpfchen für den Kleinen verschrieben bekommen. Alles schön und gut. Der Schnupfen und das Fieber gingen weg. Der Husten und die Pickelchen (trockene Haut, Hautrötungen) blieben.

Da unser Kinderarzt im Urlaub war, haben wir uns überlegt, dass es schon praktisch ist. So kann man sich dann gleich eine zweite Meinung von einem anderen Kinderarzt einholen. Allein das ein Husten über mehrere Wochen andauert, macht einen als Elternteil schon unruhig und man stellt sich Fragen.

Die zweite Meinung – Der Vertretungsarzt

Guten Mutes machte sich Jessy mit dem Kleinen auf dem Weg zum Vertretungsarzt. Nachdem Jessy an der Anmeldung war und in das Wartezimmer gebeten wurde, wunderte sie sich bereits. Das Wartezimmer war leer. Und das, obwohl er die Vertretung von unserem Kinder-Hausarzt war. Dazu muss man wissen, das wir in unserer Stadt nur 4 Kinderärzte auf 38.000 Einwohner haben. Also schon ziemlich merkwürdig. Doch bei diesem Kinderarzt sollte sich der folgende Spruch bewahrheiten. Leeres Wartezimmer = schlechter Arzt.

Jessy und der Kleine wurden nach ein paar Minuten warten, direkt in das Behandlungszimmer hereingerufen. Jessy erzählte ihm von dem Husten und der Haut. Der Arzt schaute sich daraufhin den Rücken an, setzte sich an den Computer und sagte, das es eventuell eine leichte Neurodermitis sein könnte. Nachdem auf fast alle weiteren Fragen die Jessy dem Kinderarzt stellte, nur mit: “Besprechen Sie das mit ihrem Hausarzt” geantwortet wurde, wurde Jessy leicht angesäuert.

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Kommentare des Vertretungsarztes

Jessy: Ich möchte doch nur wissen, was unser Kleiner hat und eine zweite Meinung wäre schön zu hören.

Kinderarzt: Es tut mit leid, aber ich halte überhaupt nichts davon, wenn man einen Vertretungsarzt dazu ausnutzt, um sich eine zweite Meinung einzuholen. Daher kann ich ihnen keine Antworten auf ihre Fragen geben.

Jessy: Wo ist das denn Hintergehen, wenn man sich eine zweite Meinung einholen möchte. Eine zweite Meinung hätten wir uns so oder so noch eingeholt.

Nach der erneuten Frage wie es denn mit dem Husten aussieht, fing er an Jessy über Hustensäfte aufzuklären. Hustensäfte sind nur Schleimlösend und bekämpfen nicht die Vieren. Daher bringen Hustensäfte im Endeffekt nichts. Diese Tatsache hat er bereits in der Schule gelernt.

Jessy: Dann habe ich wohl in der Schule nicht richtig aufgepasst?!

Kinderarzt: Das kann ich nicht beurteilen!

Jessy: Und wenn der Hustensaft nichts bringt, warum schreiben Sie mir dann Hustensaft für den Kleinen auf?

Kinderarzt: Sie können ihn ja einfach wegschütten, wenn Sie ihn nicht wollen.

Man halte fest:

Eine besorgte Mutter geht mit ihrem kranken Kind zu einem Kinderarzt und möchte herausfinden, was ihrem Kind fehlt und was sie machen kann, damit es ihrem Kind besser geht.

  • Eine Diagnose vom Vertretungsarzt wird verweigert.
  • Stattdessen erhält man patzige und schnippische Antworten.

Ich persönlich finde diese Art und Weise unglaublich.

Ist dir so etwas auch schon passiert? Was hast du für Erfahrungen mit deinem Kinderarzt, beziehungsweise mit dem Vertretungsarzt gemacht. Hinterlasse doch einfach einen Kommentar. Würde uns mal interessieren.

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